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Marktbericht

Zwangsversteigerungen Marktbericht

Dein-ImmoCenter erhob 2021 erstmals einen Marktbericht zum Zwangsversteigerungsmarkt in der Schweiz. Der Marktbericht wird seitdem halbjährlich aktualisiert und steht kostenlos zum Download zur Verfügung. Datengrundlage bilden jeweils alle im Betrachtungszeitraum von schweizerischen Betreibungsämtern terminierten Zwangsversteigerungen.

Marktbericht Schweiz 1. Halbjahr 2022

Marktbericht Schweiz
1. Halbjahr 2022

Dein-ImmoCenter erhob 2022 erneut einen Marktbericht zum Zwangsversteigerungsmarkt in der Schweiz. Datengrundlage bildeten dabei alle von schweizerischen Betreibungsämtern terminierten Zwangsversteigerungen im Zeitraum vom 01.01.2022 bis zum 30.06.2022.

Der Marktbericht 2022 H1 analysiert regionale Unterschiede auf verschiedenen Ebenen. So variiert nicht nur die Anzahl an Zwangsversteigerungen nach Kanton stark, sondern auch bezüglich der Einwohnerdichte verschiedener Regionen. Weiterhin werden saisonale Schwankungen des Gesamtvolumens von Zwangsversteigerungen betrachtet, und in Relation mit der Gesamtzahl an Zwangsversteigerungen gesetzt. Auch die durchschnittliche Streuung der Verkehrswerte wird nach Objekttypen aufgeschlüsselt und analysiert. Dabei werden auch erhebliche regionale Unterschiede nach Objekttyp und Region sichtbar.

Geschäftsführer Thomas Mahn beobachtet weiterhin ein großes Interesse an Zwangsversteigerungen seitens der Investoren. „Die Nachfrage nach Immobilien steigt ungebremst und führt auch immer öfter zu vollen Versteigerungssälen. Die Käufer erwarten oft einen Zuschlag unter dem Verkehrswert, was aber immer schwieriger wird. Jedoch spiegeln die Verkehrswerte aus den Gutachten oft nicht den realen, am Markt zu erzielenden, Wert wieder. Zwangsversteigerungen bieten daher weiterhin eine interessante Alternative gegenüber dem klassischen Immobilienkauf. Die Zeiten für eine Schnäppchenjagd sind aber vorbei.“

Die Kernerkenntnisse zusammengefasst:

  • In der ersten Hälfte des Jahres 2022 fanden 309 Zwangsversteigerungen in der Schweiz statt. Damit sank die Anzahl um rd. 34 % im Vergleich zur ersten Hälfte des Vorjahres. Besonders groß war der Rückgang in den Kantonen Basel-Landschaft (94,7 %), Solothurn (76,4 %) und Waadt (59,8 %). Allerdings ist das 1. Halbjahr 2022 mit dem 2. Halbjahr 2021 vergleichbar, was darauf hindeutet, dass Anfang 2021 überdurchschnittlich viele Versteigerungen stattfanden (möglicherweise Nachholtermine aus dem Corona-Winter).
  • Die Zahl der Zwangsversteigerungen stieg von 27 im Januar auf 87 im Mai im Verlauf des Halbjahres deutlich an. Im Juni fiel sie wieder leicht ab auf 71 Termine.
  • Besonders im Südwesten (Kantone Wallis, Tessin) fanden viele Zwangsversteigerungen statt. Die höchste Anzahl an Zwangsversteigerungen pro 100‚000 Einwohner wies jedoch der Kanton Glarus auf.
  • Eigentumswohnungen und Wohnhäuser machten zusammen etwa zwei Drittel aller Zwangsversteigerungen aus.
  • Das Gesamtvolumen der Zwangsversteigerungen nach dem Verkehrswert (betreibungsamtliche Schätzung) betrug rd. 315.52 Mio. CHF. Damit sank das Versteigerungsvolumen deutlich um rd. 43 % im Vergleich zur ersten Hälfte des Vorjahres.
  • Villen waren mit rd. 3.993 Mio. CHF mit Abstand der durchschnittlich teuerste Objekttyp, gefolgt von Wohn-/Geschäftshäusern (rd. 2.776 Mio. CHF), Mehrfamilienhäusern (rd. 2.660 Mio. CHF), Gewerbeobjekten (rd. 1.012 Mio. CHF), Wohnhäusern (rd. 827 Tsd. CHF), Liegenschaften (rd. 724 Tsd. CHF) und Eigentumswohnungen (rd. 699 Tsd. CHF).
  • In den Kantonen GenfTessin und Zug waren Eigentumswohnungen im Durchschnitt am teuersten, während Wohnhäuser in den Kantonen Luzern und Graubünden im Durchschnitt den höchsten Verkehrswert aufwiesen.
Lesen Sie alle Details im Marktbericht 2022 H1 – Hier zum kostenlosen Download.
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